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Schlaftipps Betten Schweizer

Tipps bei Einschlafproblemen

Diverse Ursachen: Stress, ungelöste Probleme, falsche Ernährung. Hier einige Anregungen, um Abhilfe zu schaffen:

Nehmen Sie keine Probleme mit ins Bett. Besprechen Sie Probleme mit dem Partner/in. Wenn Sie dies nicht besprechen können, schreiben Sie diese auf. Auch das kann schon helfen. Nicht im Bett liegen, wenn Sie nicht einschlafen können. Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind und stehen sie täglich zur gleichen Zeit auf. (Auch am Wochenende). Keinen Mittagsschlaf machen, um den Schlafdruck am Abend zu vergrössern.

Schlaf-Rituale

Kleinkinder werden von den Eltern meistens mit Ritualen aufs Schlafen vorbereitet. Machen Sie das auch für sich. Immer die gleichen Handlungen als letztes vom Tag. (Kleider für den nächsten Tag bereitstellen, Morgentisch aufdecken, Moving beim Zähneputzen usw.) Dabei wird Ihr Unterbewusstsein für die Nachtruhe vorbereitet.

Fernsehen

Wenn möglich keine Aktionsfilme anschauen, die Sie in Wallung bringen. Auf keinen Fall vor dem Fernseher einschlafen. Schon ein sehr kurzer Schlaf kann den Schlafdruck dermassen vermindern, dass Sie nachher im Bett nicht wieder einschlafen können.

Abendspaziergang

Bei Einschlafschwierigkeiten kann es helfen, sich noch ein wenig die Beine zu vertreten. Es sollte ein ruhiger und gemütlicher Abendspaziergang sein. Wenn der Puls zu weit in die Höhe getrieben wird, erreichen Sie das Gegenteil, Ihr Körper fährt wieder hoch.

Mental entspannt durch Musik

Unsere Gehirnströme sind im „normalen“ Wachzustand durch so genannte Betawellen charakterisiert. Wenn Sie also beispielsweise gerade arbeiten, ein Problem lösen oder einen spannenden Artikel lesen, befinden Sie sich im „Betazustand“. Ein mentaler Entspannungszustand zeichnet sich dagegen durch Alphawellen im Gehirn aus. Dabei schlafen Sie nicht. Sie nehmen alles um sich herum wahr. Ihr Kopf ist aber angenehm leer und Sie fühlen sich entspannt und locker. Mit Hilfe von Entspannungstechniken oder aber entspannender Musik können Sie diesen „Alphazustand“ erreichen.

Rhythmen mit entspannender Wirkung

Um den „Alphazustand“ im Gehirn durch Musik zu erreichen, muss diese einem bestimmten Rhythmus folgen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass harmonische und melodische Musik, die gleichmäßig fließt und deren Takt dem entspannten Pulsschlag von etwa 60 Schlägen pro Minute entspricht, den entspannenden Alphazustand herbeiführt. Unser Körper versucht, seine Funktionen dem Rhythmus der Musik anzugleichen: Die Muskulatur wird locker, Herz und Atmung beruhigen sich, der Blutdruck sinkt und die Hirnstromkurve verändert sich. Die im Wachzustand vorherrschenden Betawellen werden zu entspannenden Alphawellen.

Voller Magen

Nehmen sie das Nachtessen mindestens 3-4 Stunden, vor dem zu Bett gehen ein. Lieber leichte Kost als schwer verdauliches. Essen Sie aber genügend. Mit leerem Magen und Hungergefühl kann man ebenfalls schlecht einschlafen.

Schlummertrunk

Alkohol kann zwar das Einschlafen fördern. Dieser verändert aber den Schlaf und sorgt besonders in der zweiten Nachthälfte für wache Phasen. Er verändert den Schlafrhythmus, begünstigt Kopfweh oder Schweissausbrüche und fördert das Schnarchen.

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